Der erste Freitag im März vereint die Frauen vieler Länder (über 170) im Gebet in den großen Anliegen der Welt. Vor 120 Jahren begann die Geschichte des Weltgebetstages der Frauen mit einem missionarischen Aufbruch in den USA.

In Deutschland wächst die Weltgebetstagsbewegung seit dem Ende des 2.Weltkriegs kontinuierlich und ist heute die wichtigste und lebendigste ökumenische Arbeit.

Im Jahren 1958 griffen auch die Frauen der evangelischen Gemeinde in Wipperfürth diese Idee auf und beteten besonders darum, dass Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit in der Welt Raum gewinnen. Seit 1967 wird der Weltgebetstag von den Wipperfürther Frauen aus beiden Konfessionen nicht nur miteinander gefeiert, sondern auch gemeinsam vorbereitet. So ist innere Verbundenheit gewachsen. Von Jahr zu Jahr ist man nun abwechselnd in der Kirche der jeweils anderen Gemeinde (auch Ortsgemeinde) zu Gast.

      

Dieses Zeichnen symbolisiert die Welt im Gebet.
Irische Frauen haben es dargestellt.
Die 4 Ecken , die wie Pfeile auf den Mittelpunkt zustreben, symbolisieren, dass wir aus allen Richtungen zum Gebet zusammenkommen, aufeinander und auf unsere gemeinsame Mitte zu.
Jedes Viertel ist eine stilisierte Figur einer knieenden Beterin.Der Kreis, der uns alle verbindet, bedeutet die Welt, auf der wir gemeinsam unterwegs sind. Er ist grün im Original. Grün ist die Farbe für Gott, den Hl. Geist und Irland.
Aus diesen Elementen setzen sich die vielen Irischen Kreuze zusammen, denen man überall im Land begegnet.

       weltgebtstag Frauen      

Lieder und Gebete dieses Gottesdienstes werden in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes vorgeschlagen:

2011 von Frauen aus Chile, 2012 von Frauen aus Malaysia,  2013 von Frauen aus Frankreich  und 2014 von Frauen aus Ägypten

 

Die Gottesdienste finden in Wipperfürth in jedem Jahr an mehreren Orten der Gemeinde  statt. In der Regel finden sie am Abend des ersten Freitag im März statt. 

Marie-Claude Danzeglocke