St.Josef - Krankenhaus

Oberin Sr. Cordula

Alte Kölner Str. 9
51688 Wipperfürth

Tel. 02267 889-0

schw.cordula@krankenhaus-wipperfuerth

Seit dem 1.1.1965 ist der Orden der Borromäerinnen in Wipperfürth tätig und mit caritativen Aufgaben betraut. Damals hat der Orden mit 16 Schwestern das alte Wipperfürther Krankenhaus übernommen und entscheidende Aufbauarbeit geleistet.

Mittlerweile leben nur noch 3 Schwestern des Ordens in Wipperfürth, 2 davon sind im neuen Wipperfürther Krankenhaus noch mit wichtigen Aufgaben betraut.

Die Oberin St. Cordula gehört noch zu den Pionieren der 60er Jahre. Nach einem Gastspiel in Dortmund, wo sie von 1969 – 1987 in einem allgemeinen Krankenhaus im Labor tätig war, kehrte sie 1987 nach Wipperfürth zurück und übernahm die Pflegedienstleitung im mittlerweile neuen Wipperfürther Krankenhaus. Im Jahre 2000 dann wechselte sie in die Leitung des Sozialdienstes, wo sie für jede Form der Nachsorge der Patienten verantwortlich ist.

Missionary Sisters of Mary Immaculata, MSMI

Entstehung und Aufgabe
Der Orden wurde 1962 gegründet in Kulathuvayal, Diözese Tellicherry (Kerala, Indien) als Kongregation diözesanen Rechts. 1972 wurde die erste Niederlassung in Deutschland gegründet, 1988 die Erhebung in den Status eines Institus päpstlichen Rechts beantragt.

Mutterhaus
Kerala, Indien
Vimalalayam, Kulathuvayal
Kayanna P.O.
Calicut - 673526

Franziskusheim Wipperfürth
Oberin:
Konrad-Martin-Weg 4
51688 Wipperfürth
Tel.: 02267/889-654
Fax: 02267/82658

Niederlassungen im Erzbistum Köln

Ursulinenkloster St. Angela Wipperfürth

Auf dem Silberberg 3-4
51688 Wipperfürth

Tel.: 02267-88189-0
Fax: 02267-88189-12

Oberin: Schwester Veronika

Entstehung und Aufgabe der Ursulinen

Die "Gesellschaft der hl. Ursula" wurde 1535 von Angela Merici in Oberitalien gegründet. Die hl. Angela verfasste als erste Frau eine eigene Regel für ihre Gemeinschaft. Die Frauen ihrer Gemeinschaft lebten nicht in einem Kloster, sondern einzeln "in der Welt", aber verpflichtet durch die Ordensregel. Sehr bald wurde die Bildung der Mädchen zu einer wichtigen Aufgabe für sie. Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Gemeinschaft in einen Orden mit Klausur umgewandelt. Von nun an widmeten die Ordensfrauen sich ausschließlich der Mädchenbildung.

Die Keimzelle des Ortes ist der Hof Ommerborn, der bis heute besteht. Erstmals wurde er 1470 urkundlich erwähnt. Die Namensgebung ist umstritten. Zum einen wird erwähnt, „Ommer“ hieße „fließendes Wasser“, zum anderen entspringe dieser Namensteil der „Goldammer“. Auch der Teil „born“ ist strittig, plausibel scheint hier wohl die altdeutsche Bezeichnung für Quelle, da der Bach Ommer am Hof Ommerborn entspringt.

Der wohl bekannteste Ahne war Pastor Johann Peter Ommerborn, der als „Held von Ommerborn“ 1795 den Widerstand der bergischen Bauern gegen die französischen Revolutionstruppen organisiert hatte. Dazu gibt zwei literarische Hinweise

  • Peter Matthias Odenthal: Der Held vom Ommerborn, Roman, Bad Honnef
  • Jenny Kollenberg: Ommerborn - Bergischer Held, Gummersbach 1977

Kloster Ommerborn

Mehr als 150 Jahre Franziskaner in Wipperfürth  

 

1639 - 1818

Lange bevor die Söhne des hl. Franziskus in Wipperfürth eine Niederlassung erhielten, waren sie dort durch ihre seelsorgliche Aushilfe bekannt und beliebt geworden. Nach alten Berichten kam ihnen ein wesentlicher Anteil zu, dass die Stadt dem katholischen Glauben erhalten blieb. Sodann hatten sie in Zeiten schwerer Seuchen in unermüdlichem Eifer und in Selbstaufopferung den Kranken und Sterbenden Beistand geleistet. Da war es begreiflich, wenn sich in der Bürgerschaft immer stärker der Wunsch geltend machte, die Franziskaner „nicht bloß als Gäste, sondern als Mitbürger und Stadtgenossen“ in ihrer Mitte zu haben und eine Klosterniederlassung des Ordens in ihren Mauern zu besitzen.Die darauf folgenden Bemühungen von Stadtrat und Pastor im Jahre 1633 führten schließlich schon 1639 zur Ansiedlung von Franziskaner-Patres in das am Markt gelegene “Düßelsche  Haus“. Ihre religiösen Übungen hielten sie in dem kleinen Konvent von 2 Patres und 2 Laienbrüdern. In der Pfarrkirche übernahmen sie hl. Messen und die Predigt und die sonntägliche Christenlehre.

1926 – 2000 
 

 Die Anfänge des Liebfrauenklosters in Wipperfürth - Kreuzberg gehen auf den 8. Februar 1926 zurück, wo die Neusser Augustinnerinnen  eine Niederlassung gründeten.

 

Die Neusser Augustinerinnen, eigentlich Barmherzige Schwestern nach der Regel des heiligen Augustinus, sind eine katholische Schwesterngemeinschaft. Sie werden nach ihrem Mutterhaus benannt, welches in der rheinischen Stadt Neuss gelegen ist, und sind vor allem in der Krankenpflege tätig. Die Arbeit der Schwestern zählt zu einem der Eckpfeiler der katholischen Caritas. Die Gründerin der Neusser Gemeinschaft war Schwester Johanna Etienne. Sie kam als Cellitin mit einer Mitschwester am 27. Januar 1844 von Düsseldorf nach Neuss, um das dortige Hospital zu übernehmen. Die Neusser Bürger wünschten sich eine eigene Schwesternschaft und trugen dieses den beiden Nonnen aus Düsseldorf auch an. Dazu gab es schon Ende 1844 eine Genehmigung der königlichen Regierung und des Kölner Erzbischofs. 1848 kamen die ersten Postulantinnen, 1849 schon waren es 9 Schwestern, Am 21. Juni 1852 kam es zur Gründung der neuen Kongregation, in welcher 1853 die ersten Schwestern ihre Profess ablegten.

 
  liebfrauenkloster kreuzberg
Man erwarb ein eigenes Haus und kaufte für 8.000 Thaler am 24. April 1858 das so genannte "Gütchen" und errichtete dort das Josefskloster, welches bis 1923 Mutterhaus der Genossenschaft war.

1881 starb die Ordensgründerin. Als am 28. März dieses Jahres  Johannas Leben endete, begleitete ein unübersehbarer Trauerzug den Leichnam der Stifterin. Nach ihrem Tod wuchs die Gemeinschaft weiter an. In der Blütezeit arbeiteten rund 900 Schwestern in über 60 karitativen Einrichtungen. 
 

Nach dem Krieg sollte die Genossenschaft, wie alle anderen auch, nie wieder zu ihrem alten Glanz zurückkehren und die Zahl der Schwestern bis 1966 auf 556 allein in Deutschland fallen, so dass man mit dem anhaltenden Nachwuchsmangel auch zahlreiche Konvente aufheben musste. Dennoch gründeten sie in den 60er Jahren noch eine Mission in Burundi, welche jedoch wieder aufgegeben wurde. 2001 zählte die Genossenschaft, deren Patrone der heilige Augustinus, der heilige Josef und die heilige Elisabeth sind, 112 Schwestern in neun Niederlassungen.

Im Jahre 2004 gründeten die Neusser Augustinerinnen die Stiftung "Cor Unum - Bewahrung des Erbes". Die Stiftung war notwendig geworden, da viele Schwestern mittlerweile zu alt für die beschwerliche Arbeit in den Einrichtungen geworden waren. Johannas karitative Tätigkeit als Ordensfrau in Neuss wurde zu eine der vielen Grundlagen des Krankenhauswesens im heutigen Sinn und zählt zu jenen karitativen Einrichtungen, die heute zum Gesamtbild sozialer Leistung gehören.

 

 
War das Gebäude in Kreuzberg anfangs ein Schwesternerholungsheim, später dann auch eine psychiatrische Krankenpflegestation, so baute Mutter Zita das erworbene Haus entsprechend den neuen Aufgaben um. Im Krieg diente das Kloster vorübergehend als Lazarett. Das nach dem Krieg erweiterte und modernisierte Gebäude diente zur Zeit des 50-jährigen Bestehens im Jahre 1976  39 alten Frauen als Heim und Heimat. Die Leiterin, Schwester Maria Theresia Augustina, auch im Dienste einer Landkrankenpflegestelle im Raum Kreuzberg und Egen tätig, hatte dieses Anwesen am Westrand des Dorfes im Laufe der Jahre zu einem „Schmuckstück“ besonderer Art werden lassen,. So zu lesen in der  der Festschrift zum 250jährigen Ortsjubiläum von Kreuzberg. Seit 1976 nun  ging bei zunehmendem Mangel an geistlichen Berufungen – eben auch für die Neusser Augustinerinnen -  die Zahl der Ordensschwestern in Kreuzberg stetig zurück, bis es zur Auflösung der Gemeinschaft im Jahre 2000 kam. Ein Jahr später konnte der Orden das große Gebäude an das Jugend- und Sozialwerk Gotteshütte e.V. in Hückeswagen verpachten. Für 5 Jahre fanden hier Jugendlichen und junge Erwachsene die Möglichkeit, ihren spezifischen Lebenslagen entsprechend den Alltag zu organisieren, Verhaltensauffälligkeiten zu entschärfen und nicht zuletzt eine weitgehende Selbstständigkeit zu erwirken. 2006 verließ der Verein mit seinen Schutzbefohlenen Kreuzberg wieder. Seit dem steht das ehemalige Klostergebäude leer und wartet auf einen neuen Pächter.